Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Ahnenforschung

Kaiser Justinian von Byzanz

Wer sich mit den Stämmen der Völkerwanderungszeit im dritten bis sechsten Jahrhundert beschäftigt, kommt nicht an der Auseinandersetzung mit dem römischen Imperium vorbei. spätestens seit der Überquerung des Rheins im Jahr 406 durch mehrere germanische Stämme gab es intensive Interaktionen, Germanen siedelten in verschiedenen Teilen des römischen Reiches, lieferten sich Schlachten und kämpften als Söldner und Föderaten für Rom.

Das weströmische Reich ging im 5. Jahrhundert durch interne Schwächen und Einwirken von Goten und Vandalen unter. Ein Jahr nach dem Tod des erfolgreichen ostgotischen Königs Theoderich des Großen kam in Byzanz Kaiser Justinian an die Macht. mit erfolgreichen Kriegszügen besiegte er die Vandalen in Karthago und sorgte für die Auslöschung der Vandalen als eigenständigen Stamm. In jahrelangen Kriegen besiegte er die Nachfolger Theoderichs im weströmischen Reich und auch die Ostgoten verschwanden in der Folge aus dem historischen Bild.

Kaiser Justinian vereinigte während seiner Regentschaft die Gebiete des alten römischen Imperiums und verteidigte sein Territorium erfolgreich gegen die Sassaniden im Osten. Bei aller militärischen Genialität haben seine Aktivitäten und Kriege das Reich aber wohl doch überfordert und auch das neue römische Reich war nicht von langer Dauer.

Das Buch "Die letzte Blüte Roms" von Peter Heather beschreibt diese "letzte Blüte" fachkundig und in leicht lesbarer Form.

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Jürgen Kaack 10.03.2019, 10.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alarich, tragischer Heerführer der Westgoten

Alarich von den Westgoten war ein erfolgreicher Heerführer und eigentlich eine tragische Gestalt. Zwar schuf er aus einzelnen Gruppen einen größeren Stamm und war der erste "Barbar", der 410 Rom eroberte. Aber sein eigentliches Ziel einer Verständigung mit dem weströmischen Reich und die Schaffung eines eigenen Siedlungsgebietes für seinen Terwingen-Stamm erreichte er nicht. Auch der von ihm erstrebte offizielle militärische Rang im römischen Reich blieb ihm versagt. Die Plünderung von Rom im August 410 war nicht Ziel sondern Reaktion auf das Verhalten des römischen Kaisers und die Nichteinhaltung von Verträgen. Die Errichtung des ersten "barbarischen" Reiches im römischen Imperium unter seinem Schwager Athaulf in Gallien erlebte Alarich nicht mehr, da er wenige Monate nach der Eroberung Roms an einer Krankheit verstarb.

Erst der Ostgote Theoderich der Große errang 100 Jahre nach Alarich die erste gotische Herrschaft über das weströmische Reich, die zu einer über 30-jährigen Herrschaft führte.

Das Buch "Die Goten vor Rom" beschreibt kurz und fundiert die Geschichte der Goten und räumt mit alten Mythen auf, dass die Goten eine tausendjährige Geschichte haben und aus Skandinavien stammen. Sie treten zum ersten Mal im 3. Jahrhundert an den östlichen Grenzen des römischen Imperiums auf. Ihre Entstehung und Entwicklung war stark geprägt und beeinflusst vom römischen Imperium.

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Jürgen Kaack 04.03.2019, 11.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Vandalen

Die Vandalen waren ein interessanter germanischer Stamm und vermutlich ursprünglich Nachbarn der Goten. 406 überqueren sie den Rhein und dringen in das Gebiet des römischen Reiches ein. Schon 409 sind sie in Spanien und werden nach verschiedenen Schlachten von den Westgoten nach Andalusien abgedrängt.

429 setzt König Geiserich, der Speerfürst, mit dem gesamten Volk der Vandalen und Teilen der Alanen mit 80.000 Menschen über die Straße von Gibraltar nach Nordafrika über, zehn Jahre später erorbert er Karthago. Auch wichtige Mittelmeer-Inseln wie Sardinien, Korsika, Teile von Sizilien und die Balearen bringen die Vandalen unter ihre Kontrolle. Das Vandalenreich besteht bis 533. In diesem Jahr besiegt Feldherr Belisar im Auftrag von Kaisaer Justinian die Vandalen und zehn Jahre später gibt es keinen Stamm der Vandalen mehr.

Zu einem Schimpfwort wurden die Vandalen erst im Zuge der französischen Revolution am Ende des 18. Jahrhundert. Einen Anlass gab es dafür 1.300 Jahre später sicher nicht. Vandalen waren nicht mehr oder weniger gewaltbereit zu ihrer Zeit als andere Stämme und das römische Reich. Der Zug nach Nordafrika und die Eroberung der reichen römischen Provinz gegen römische Truppen ist eine organisatorische und logistische Meisterleistung. Für die Errichtung eines dauerhaften Reiches war die Bevölkerung zu klein und durch die fehlenden Anreize zur Integration der römischen Bevölkerung in Nordafrika auf Dauer zu schwach.

Mit einigen Unsicherheiten sind König Geiserich und sein Sohn Hunerich Vorfahren von Sigibert von Austrasien und damit auch von Pippin dem Älteren und den Karolingern. Die Verbindung entstehgt über die Nachkommen aus Hunerichs Ehe mit der 455 in Rom "geraubten" Prinzessin Eudoxia Valentina von Rom. eudoxia ist die Tochter von Kaiser Flavius Placidius Valentinian III. und Kaiserin Licinia Eudoxia von Byzanz.

Das Buch "Das Königreich der Vandalen" von Konrad Vössing gibt einen kompakten Überblick über die Geschichte der Vandalen.

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Jürgen Kaack 02.03.2019, 12.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Europa in Bewegung

In den letzten Monaten habe ich mich intensiver mit meinen Vorfahren aus der Zeit rund um die Völkerwanderung beschäftigt, d.h. mit Goten, Burgundern, Kelten, Franken, Vandalen, Herulern, Dänen usw. Durch Zufall bin ich auf eine Ausstellung des LVR in Bonn aufmerksam geworden, die sich mit dem zutreffenden Titel "Europa in Bewegung" genau mit diesem Zeitalter beschäftigt. Es handelt sich um einen ereignisreichen Zeitabschnitt mit komplexen Verbindungen und viuelfältigen Veränderungen. Wenn man sich im Vorfeld mit dem Thema auseinandergesetzt hat, erschließen sich die Exponate der Ausstellung, die nur für begrenzte Zeit in Bonn zu sehen ist, auf jeden Fall. In der Austellung finden sich auch Informationen über die byzantische Pronzessin und römische Kaiserin Theophanu, die in der Kirche St. Pantaleon in Köln beigesetzt ist. In ihrem nur kurzen Leben (sie wurde nur 32 Jahre alt) hat sie nach den Erkenntnissen der Ausstellung über 13.000 km zurückgelegt.

Wer sich für diesen Zeitraum interessiert, sollte sich die Ausstellung der LVR ansehen. Weitergehende Informationen als Begleitung zur Ausstellung findet sich in dem lesenswerten Buch, durch das ich erst auf die Ausstellung aufmerksam geworden bin. Im Gegensatz zu anderen Veröffentlichungen zu einzelnen Persönlichkeiten oder Volksstämmen bietet es einen schnellen und trotzdem nicht nur oberflächlichen Blick, so dass die vorhandenen Verbindungen leichter erkennbar werden.

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Jürgen Kaack 18.02.2019, 12.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wilhelm der Eroberer und der Teppich von Bayeux



In den letzten Wochen habe ich mich etwas näher mit Wilhelm dem Eroberer (14.10.1028 bis 09.09.1087), Herzog der Normandie und nach 1066 König von England, beschäftigt. Wilhelm ist ein direkter Vorfahre (über 30 Generationen) über die Grafen von Boulogne und Brabant. Die Beschäftigung mit der gesellschaftlichen und politischen Situation im 11. Jahrhundert ist nicht nur aufgrund der Eroberung von England durch einen normannischen Herzog interessant. Auch die Vorgeschichte bietet Stoff für einen Abenteuerroman. Interessant ist aber auch die konsequente Umgestaltung der Strukturen in der Normandie in Richtung einer Feudalaristokratie hat zur Stabilisierung beigetragen.

Ein Zeitdokument von besonderer Art ist der Teppich von Bayeux mit einer Länge von 68 m und einer Breite von ca. 50 cm, auf dem die Geschichte der Eroberung beginnend mit dem letzten angelsächsischen König Eduard dem Bekenner über die Verbindung von Harald Godwinson mit Wilhelm von der Normandie bis zum Kampf bei Stamford gegen Harald III. Hardrade von Norwegen und die Schlacht von Hastings dargestellt wird. Szenen mit der Krönung von Wilhelm nach der siegreichen Schlacht von Hastings und dem Tod von Harald Godwinson fehlen allerdings.

Der oben dargestellte Ausschnitt des Teppichs stammt von Wikipedia (Von Dan Koehl - Tapestry de Bayeux, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=658776).

Unter diesem Link zu einem Artikel bei Wikipedia finden sich zusätzliche Informationen zur Herstellung und der Geschichte des Teppichs sowie ein beeindruckendes Video der gesamten Länge des Teppichs oder alternativ eine jpg-Abbildung des gersamten Teppichs.

Es wird hier vermutet, dass Graf Eustach II. von Boulogne die Herstellung des Teppichs als Sühnearbeit beauftragt haben könnte, weil er nach der Schlacht bei Hastings die Festung von Dover angegriffen hat, die Wilhelm seinem Halbbruder Bischof Odo von Bayeux zusammen mit der Grafschaft Kent zum Lehen überlassen hatte. Die Teilnahme von Eustach an der Eroberung von England ist bemerkenswert, da er weder ein Normanne war noch eine enge Verbindung zum normannischen Hof pflegte. Er stand aber wohl in einem feindlichen Verhältnis zu Harald Godwinson.

Auch Eustach II. ist ein direkter Vorfahre, ebenfalls über 30 Generationen.

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Jürgen Kaack 10.02.2019, 11.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Stammbaum erweitert und aktualisiert

In den letzten Wochen habe ich Korrekturen und Ergänzungen an meiner Stammbaum-Datenbank vorgenommen. Mittlerweile sind hier 18.400 Personendatensätze (davon über 2.800 direkte Vorfahren) erfasst. Das Umfeld der Vorfahren und Verwandten aus der jüngeren Vergangenheit bis ca. 1600 dürften weitgehend vollständig sein - zumindest insofern wie sich mit moderatem Aufwand Informationen finden lassen. Zu den Familienzweigen Carstensen, Wachsmuth, Bleicken, Müller, Niedhardt, Janssen und Lorenzen habe ich schon seit eingier Zeit keine neuen Daten gefunden. Bei den Familien Dose und Thormählen habe ich dank neuer Quellen in den letzten Monaten noch einige Ergänzungen vornehmen können.

Bei den frühen Vorfahren vor dem Jahr 1200 sind im Laufe des letzten Jahres die meisten Ergänzungen hinzugekommen. Da die Daten hier aus Sekundär- und Tertiärquellen stammen, die sich auch teilweise widersprechen, ist Verlässlichkeit zum Teil gering. Auch in diesem Bereich sollten die wichtigsten Linien einigermaßen vollständig sein. Bei Vorfahren aus den Stämmen der Völkerwanderung bleiben Unsicherheiten und die Grenzen zwischen Fakten und mythologischen Quellen kann verschwimmen. Bei Vorfahren aus dem antiken Rom könnte noch Ergänzungspotential liegen.

Fehler und Lücken sind nach wie vor nicht ausgeschlossen und es kann auch zukünftig durch Zufallsfunde Ergänzungen geben. Unter diesem Link mag der Interessierte gerne selber im Stammbaum suchen. Alle fundierten Hinweise zu möglichen Fehlern und Ergänzungen sind natürlich willkommen!


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Jürgen Kaack 02.02.2019, 14.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Früheste Vorfahren

Die genaue Datierung der Lebensdaten sehr früher Vorfahren kann trügerich sein. Manchmal kommt man dabei in den Bereich mythologischer Vorfahren, die zum Teil erst einige Hundert Jahre nach ihrem mutmaßlichen Leben aufgezeichnet wurden. König Theoderich von den Ostgoten ließ um 500 eine Geschichte der Goten erstellen, die 2.500 Jahr ein die Vergangenheit zurückreicht. Auch wenn sich manche Daten über mündliche Überlieferung erhalten haben, so sind hier doch erhebliche Zweifel angebracht. Lücken in der Kette hat man möglicherweise durch erfundene Personen gefüllt. Im Fall der Ostgoten halte ich Theoderichs Großeltern Wandalar (um 385 bis 459) und Prinzessin Farahild von Neustrien (um 346 bis um 436) für die frühesten plausiblen Vertreter.

Bei den Westgoten wird als frühester Vertreter Vingener Loridi genannt, de rum 445 vor Cristus geboren worden sein soll, Zweifel sind angebracht.

Zu den frühen sächsischen Vorfahren findet sich in den "Royal Genealogies or the Genealogical Tables of Emperors, Kings and Princes to 1732" Angaben. Vermutlich hat man aber 1732 nicht mehr so genau gewusst, welche sächsischen Häuptlinge in der Zeit um Christus Geburt gelebt haben. So ist auch die Existenz des frühesten mir bekannten Sachsen-Anführeres Harderich zweifelhaft. Er soll um 111 vor Christus geboren worden sein. Bei den nach dem Jahr 300 vermerkten Sachsen sind die Angaben schon glaubwürdiger.

Im antiken Rom gabe es dagegen schon verläßlichere Aufzeichnungen. Mit höherer Wahrscheinlichkeit wurde um 180 vor Christus in Rom Quintus Sulpicius Rufus aus der Familie Sulpicius geboren. Er wurde als Senator von Rom genannt und unter seinen Nachfahren finden sich auch eine Reihe von Konsulen. Unter seinen Nachfahren befindet sich Aelia Galla von Rom und König Alarich I. von den Westgoten. 

Zwischen ihm und mir liegen immerhin 69 Generationen. In meinem Satmmbaum findet sich jener Senator Quintus Sulpicius Rufus unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 29.01.2019, 15.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der älteste Vorfahre

Je früher ein Vorfahre gelebt hat, desto unsicherer sind oft Angaben zu seiner Lebenszeit. Mitunter fehlen auch Teile der Lebensdaten, insbesondere die Geburtsdaten. Trotzdem finden sich genügend Angaben für einige statistische Auswertungen. Das Durchschnittslebensalter war niedriger als heute, insebsondere bedingt durch eine hohe Kindersterblichkeit und zahlreiche Todesfälle im jungen Erwachsenenalter. So findet man auch vor einigen Jahrhunderten Personen, die älter als 80 Jahre wurden. Der älteste Vorfahre, der sich in meiner Datenbank findet, ist Johann Schacht, der von 1547 bis 1667 gelebt hat, immerhin 120 Jahre!

Johann Schacht lebte in der Elbmarsch und in seiner Jugend als Fischer gearbeitet, 1600 hat er in Herzhorn einen Hof erworben, der bis nach 1800 im Familienbesitz blieb. Er war 4-mal verheiratet, die Namen der Frauen sind nicht bekannt. Aus der ersten Ehe von 1587 hatte er 12 Kinder, aus der zweiten Ehe 3 Kinder, aus der dritten 7 und aus der vierten 3 oder 4 Kinder. Zum Zeitpunkt seines Todes hatte er 25 oder 26 Kinder, 70 Enkel und 71 Urenkel.

Während seiner Lebenszeit ereigneten sich der Dithmarscher Krieg und der 30-jährige Krieg, der auch die Elbmarsch in Mitleidenschaft gezogen hat. Auf seinem Grabstein, der ursprünglich auf dem Friedhof in Herzhorn stand, befindet sich die Inschrift: „Hier liegt ein müder Greis, mit frischer Erd

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Jürgen Kaack 27.01.2019, 14.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

König Wilhelm I. von England "der Eroberer"

Als Alfred von Wessex 899 starb, war die Vereinigung der angelsächsischen Reiche vorbereitet. Der Thron wurde unter seinen Nachfolgern weitergegeben bis zu König Eduard "dem Bekenner" (um 1002 bis 05.01.1066). Als er ohne männlichen Erben stirbt, bricht eine Erbfolgestreit aus. Zuvor hatte er Wilhelm I., dem Herzog der Normandie die Thronfolge versprochen.

Die Herzöge (vorher Grafen) der Normandie gehen auf den Wikinger Rollo zurück, dem der französische König das Gebiet der Normandie zum Lehen gegeben hat. Wihlem stammt aus der unehelichen Beziehung von Herzog Robert I., dem "Großartigen" (22.06.1000 bis 03.07.1035) mit der Lohgerber-Tochter Herleva aus Falaise. Es war nicht absehbar, dass Wilhelm I. (14.10.1028 bis 09.09.1087) Nachfolger als Herzog werden sollte. Aufgrund seiner Herkunft wurde er in der Normandie als "der Bastard" bezeichnet und dann starb sein Vater während eines Kreuzzugs in der heutigen Türkei, als Wilhelm erst sieben Jahre alt war.

Seine Geschichte mit der Absicherung seiner Herschaft in der Normandie und die Zeit währdend und nach der Eroberung der Königswürde von England gegen seinen Widersacher Harold Godwinsson ist bewegt und wechselhaft. Auch nach der Eroberung folgen Jahre der kriegerischen Auseinandersetzungen mit norwegischen Wikingern und Aufständen in der Normandie. Wilhelm I. war mit Matilda von Flandern (24.11.1031 bis 02.11.1083) verheiratet, einer Tochter von Baldwin V. von Flandern. Baldwin geht zurück auf Markgraf Balduin I. von Flandern "Iron Arm" (08.835 bis 879), der u.a. Stammvater von Ida von Boulogne ist.


Die Eroberung Englands mit dem Übersetzen der Flotte, der Schlacht von Hastings und den beteiligten Personen sind bildlich auf dem "Teppich von Bayeux" dargestellt. Nachfolgend auf de rlinken Seite sitzt Wilhelm I. zwischen seinen Halbbrüdern Bischof Odo von Bayeux und Robert von Mortain (Söhne von Wilhelms Mutter Herleva mit Grauf Herluin von Conteville), Quelle: Von Myrabella - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25436227

Auf dem rechten Ausschnitt ist Wihlem I. dargestellt (Quelle: Myrabella - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25451809)

  

Nach seinem Tod folgen seine beiden Söhne Wilhelm II. "Rufus", der 1100 bei einem mysteriösen Jagdunfall an einem Pfeilschuss stirbt, und der jüngste Sohn Heinrich I. (09.1068 bis 01.12.1135). Die Dynastie der normannischen Könige endet mit Heinrich I.

Die Geschichte der Herzöge der Normandie findet sich in einer Reihe von Büchern, eine kurze Zusammenstellung findet sich unter diesem  Link. Unter dem Link finden sich auch drei Stammbaum-Auszüge, die die verwandtschaftlichen Beziehungen verdeutlichen.

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Jürgen Kaack 25.01.2019, 15.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geschichte der frühen Familienzweige

Die in Teilen hier auf dem blog vorgestellten Geschichten der armenischen Vorfahren von Kaiserin Theophanu mit den Fürstenhäusern der Mamikonian, Gregoriden und Bargratiden findet sich zusammenhängend auf meiner Homepage zur Familiengeschichte unter diesem Link. In der Rubrik Familiengeschichten sind auch die anderen frühen Vorfahren aus den germanischen Stämmen in der Zeit der Völkerwanderung zusammengestellt. Hier findet man einzelne Beschreibungen der Entwicklungen der Heruler, Ost- und Westgoten, der Burgunder, Vandalen, Salfranken, der Sachsen und früher norwegischer, schwedischer und dänischer Herrscher. Die einzelnen Geschichten sind unter der Rubrik „Familienzweige“ zusammengefasst.

Neue Erkenntnisse und Ergänzungen werde ich zukünftig auf dieser Homepage als zentrales Medium zusammenstellen, so dass ich an der Geschichte interessierte Leser meine Homepage https://kaack.org empfehlen möchte. Der Besuch ist dort ebenso frei und ohne Registrierung möglich, wie es bislang auf diesem blog der Fall war. Auch auf der Homepage gibt es eine blog-Seite ist die Möglichkeit zur Kommentierung und der Rückmeldung möglich.

Da ich das Medium der Homepage für das Zusammenstellen der Erkenntnisse und Geschichten zur Familienforschung für besser geeignet halte als einen blog, werde ich zukünftig dort alle Inhalte zusammenfassen.

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Jürgen Kaack 05.01.2019, 12.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL