Blogeinträge (themensortiert)

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Online-Stammbaum aktualisiert

Meinen Online-Stammbaum habe ich wieder überarbeitet und einige Ergänzung sowie Korrekturen vorgenommen. Jetzt ist der Stammbaum wieder ohne Passwort unter dem untenstehenden Link zu erreichen. Einige Nebenlinien sind ergänzt und eine Reihe von Einträgen habe ich aktualisert. Es wird aber wohl nicht die letzte Überarbeitung bleiben, auch wenn er mittlerweile über 13.000 erfasste Personen umfasst. Die Zahl der direkten Vorfahren liegt bei bescheidenen gut 1.200 Personen. 

Den Stammbaum errreicht man als Browser-Applikation unter diesem Link.
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Jürgen Kaack 16.09.2018, 11.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Familie Carstensen - eine typisch nordfriesische Geschichte

Familie Carstensen ist typisch für die Region im Raum der heutigen Grenzgebiet zu Dänemark. Die frühesten Vorfahren lebten in kleinen Weilern im Umfeld von Mögeltondern und waren in der Landwirtschaft sowie ergänzend im Handwerk tätig. Anfang des 19. Jahrhundert zieht die Familie um nach Rodenäs (heute direkt an der Grenze gelegen) und 1878 zieht mein Ur-Urgroßvater Diderich Edlef (oberes Foto mit seiner Frau Catharina Nielse aus Humptrup) mit seiner Familie nach Westerland. Dabei ist u.a. der in Rodenäs geborene Carl Christian, der Marie Charlotte Wachsmuth heiratet (Foto unten links). In Westerland wird 1893 deren Sohn und mein Großvater Charles Carstensen geboren (Foto unten rechts).

Die Berufstätigkeit verändert sich auch nach dem Umzug auf die Insel Sylt. Handwerkliche Tätigkeiten nehmen die Rolle der Haupterwerbsquelle ein und die landwirtschaftliche Betätigung verschwindet. Einige der Nachkommen üben die Seefahrt als Beruf auch, so auch mein Großvater, der sich vom Schiffsjungen zum Kapitän auf Ostasienfahrt hocharbeitet. Seine Karriere endet jäh mit dem Aufkommen des dritten Reichs und seiner Weigerung für die Kriegsmarine zu fahren. Stattdessen muss er einen Job als Hausmeister an der Westerländer Schule annehmen.

Auf meiner Seite "Familiengeschichte-Kaack" unter kaack.org findet sich auf dieser Unterseite etwas mehr zur Herkunft und Geschichte der Familie Carstensen. Ganz ausführlich ist die Darstellung in meiner Chronik "Heimat Sylt - Chronik der Familie Kaack" (die Chronik befindet sich gerade in der Überarbeitung, wird aber in Kürze in der 4. Auflage wieder verfügbar sein).


 
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Jürgen Kaack 24.08.2018, 09.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Früheste Vorfahren

Aus meiner Chronik habe ich Informationen zu den jeweils frühesten Vorfahren einzelner Zweige herausgezogen. In der Regel auffindbare Informationen beim Beginn der regelmäßigen Kirchenbuchschreibung - manchmal auch schon früher. Ausnahmen sind möglich, wenn sich unter den Vorfahren Geistliche, Ratsherren, Bürgermeister oder Adelige finden. Auf diesem Weg geht meine Familienforschung in einem Zweig bis zu Zeiten mit eher mythologischen Quellen zurück. Auf meiner Seite zur Familiengeschichte-Kaack findet sich hier mehr dazu. Dort finden sich eine Reihe von frühesten Vorfahren nach Familienzweigen und regionaler Verteilung. Sofern es ergänzende Informationen gibt, habe ich sie mit erwähnt und kurze Angaben zu Familienbezügen eimngefügt. 

Es bleibt nicht aus, dass Ahnentafeln am Ende „ausfransen“ und manchmal schon in der jüngeren Vergangenheit enden. Die folgende Grafik in Form eines Fächerdiagramms zeigt dies schon bei der hier gewählten Stufe von 10 Generationen recht eindrücklich.


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Jürgen Kaack 14.08.2018, 17.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kirche St. Niels von 1637 in Alt-Westerland

Die Kirche von St. Niels wurde errichtet, nachdem das Dorf Eidum in der Burkhard-Flut des Jahres 1634 vernichtet wurde. Die Eidumer Kirche auf dem Dünenrand ist zwar nicht zerstört, aber aufgegeben wurde. Vieles an Baumaterial wurde für die neue Kirche, die man im Feldstück Westerlöön von Tinnum errichtete. Da die Bevölkerung ausgesprochen arm war, wurde der Bau von St. Niels zu einer großen Herausforderung. Dabei war die alte Kirche weniger als halb so groß wie die heutige. Auch hatte die Kirche lange keinen Kirchturm für die Glocke, sondern einen separaten Glockenstapel, wie es bei der Morsumer Kirche, aber auch bei der Kirche in Rodenäs auch heute noch der Fall ist.

Im 18.Jahrundert wurde die Kirche zwei Mal erweitert und 1879 wegen Baufälligkeit und nach langem Streit über die Finanzierung eine grundlegende Sanierung. Zur gleichen Zeit entschied manisch 1875, einen Kirchturm an der Kirche zu errichten. Die Glocke und der Taufstein aus dem 12. Jahrhundert stammten noch aus der alten Eidumer Kirche. Nach der Fertigstellung der St. Nicolai Kirche wurde der alte Taufstein dort aufgestellt. Der Altaraufsatz wurde um 1475 möglicherweise in Lübeck gefertigt und war stammt wohl auch aus der Eidumer Kirche.

Ein kurzes Video mit zehn Aufnahmen der Kirche von außen und im Innenraum findet sich unter diesem Link auf meiner Facebook-Seite zur Familiengeschichte. Mit anderen Impressionen auch auf der folgenden Seite zu finden: http://www.kaack.org/impression…/impressionen-2008-bis-2018/


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Jürgen Kaack 09.08.2018, 17.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

"Royale" Vorfahren

Ein anderer Ausschnitt aus der Zeitlinie von direkten Vorfahren zeigt im Zeitraum von 750 bis 810 eine Reihe von "royalen" Vertretern. Die Darstellung in der Zeitreihe stellt dabei Persönlichkeiten nebeneinander, die zu verschiedenen Zweigen gehören. So sind Karl der Große und Widukind von Sachsen, die lange Zeit Kriege gegeneinander geführt haben, fast benachbart. Und es finden sich auch einige Herrscher von norwegischen Teilreichen.

Die Linie der royalen Vorfahren endet dann allerdings auch schon recht früh mit Karl III. von Westfranken (879 bis 929), danach geht es Pfalzgrafen über Grafen "abwärts". Der letzte adelige Vorfahre war Graf Wilhelm I. von Jülich (um 1115). Später kommen noch ein paar Ritter und Landadelige und ab dem 16. Jahrhundert wird es dann rein bürgerlich.

Die ZDF-Mediathek hat einen recht interessanten Beitrag zu der langen Periode der Sachsenkrieg von Karl dem Großen und arbeitet die Rolle von seinem Widersacher Herzog Widikund von Sachsen heraus. Eine gute Auffrischung von Geschichtswissen.


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Jürgen Kaack 08.08.2018, 12.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Untergang von Rungholt in der zweiten Marcellusflut von 1362

In der ZDF-Mediathek findet sich eine sehenswerte Dokumentation mit dem Titel "Atlantis der Nordsee" zum lange Zeit sagenhaften Rungholt in der zweiten Marcellusflut von 1362, in der viele Menschen ums Leben gekommen und große Landteile an der Küste verlorengegangene sind. Die Dokumentation ist zwar schon aus dem Jahr 2010, aber informativ und gut aufgemacht. 

Zum einen werden die interdisziplinären Ansätze zur Lokalisierung erläutert, zum anderen wird die Salzgewinnung aus 
Salztorf als die Quelle des Reichtums nachgewiesen. Ergänzend werden die meterologischen und geologischen Hinter-gründe für die Katastrophe erläutert.
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Jürgen Kaack 06.08.2018, 15.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die frühesten Vorfahren

Die frühesten Vorfahren, die ich identifizieren konnte, waren Sachsen. Das liegt aber wohl in erster Linie daran, dass es hier mythologische Überlieferungen gibt, die rechnerisch bis zum Jahr 110 vor Christus zurückreichen. Die Verlässlichkeit dieser Angaben ist weder im Hinblick auf die Daten noch die Familienzusammenhänge zu hoch. Die Texte wurden zum Teil erst einige Hundert Jahre nach dem Ereignis niedergeschrieben und beruhen in erster Linie auf mündlichen Überlieferungen.

Die nachfolgende Grafik zeigt eine Ausschnitt aus der Zeitlinie, übereinander eingetagene Personen sind nicht zwangsläufig mit einander verwandt. Hundert Jahre später lebte Hengiste von Sachsen, der um 395 geboren wurde und zusammen mit anderen Sachsen nach England zog, um den Einwohnern Schutz gegen Wikinger-Überfälle zu gewähren, und dort zum König von Kent ernannt wurde. Er kehrte wieder in die Heimat zurück, wo er 478 starb. Sein Sohn Oisic wurde nach ihm König von Kent.


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Jürgen Kaack 06.08.2018, 15.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der glückliche Ausgang eines Schiffsuntergangs 1865

Schiffsunglücke gab es in der Geschichte der Seefahrer von Sylt immer wieder, viele davon mit einem tragischem Ausgang, der Frauen zu Witwen und Kinder zu Waisen gemacht hat. Nachdem die vier Brüder Wachsmuth um 1830 nach Sylt kamen und sich an unterschiedlichen Orten niedergelassen haben, wurden einige männliche Nachkommen Seeleute.

Zu dieser Gruppe gehörte auch der am 26.06.1842 in Archsum geborene Meinert Nicolai Wachsmuth, der sich zu Kapitän hochgearbeitet hat und mehrfach Kap Hoorn umrundet hat, um Waren nach Nordamerika zu bringen. 1865 geht sein Schiff vor Oregon unter. Er hängt danach die Seefahrt an den Nagel und widmet sich einem Geschäft, das er noch auf Sylt erlernt hat, der Austernzucht und der Austernfischerei. Aus diesen Anfängen entsteht in Portland ein Austernhandel und später ein bis heute im Familienbesitz befindliches Austernrestaurant. 

Die ausführliche Geschichte der Familie Wachsmuth und des Kapitäns Meinert Nicolai Wachsmuth findet sich in meiner Chronik „Heimat Sylt - Chronik der Familie Kaack“ oder in kürzerer Form auf meiner Homepage zur Familiengeschichte unter diesem Link.


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Jürgen Kaack 04.08.2018, 10.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Haus Schöneck in Westerland im Wandel der Zeit

Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden zahlreiche Gebäude in Westerland errichtet, um dem wachsenden Bedarf durch Touristen gerecht zu werden. In der Süderstraße 2 wurde vermutlich von Familie Lambeck ein Eckhaus mit einem markanten Türmchen gebaut und als Pension "ersten Ranges" angepriesen. Anfang des neuen Jahrhunderts hat wohl die Tochter der Lambecks einen Herrn Krone geheiratet und das Haus weiterhin als Pension unter dem Namen "Haus Lambeck" betrieben. Zugänglich war die "älteste und vornehmste" Pension allerdings nur für für "Herrschaften christlichen Glaubens". Die Zimmer kosteten 1910 zwischen 15 und 45 Mark pro Woche!

Um 1920 wurde das Haus an die "Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime e.V." verkauft und unter dem neuen Namen Haus Schöneck Teils des "Nordfriesischen Heims", zu dem auch das Parkhaus sowie die Häuser Martha, Germania und Wilhelminenburg gehörten. Insgesamt konnten im Nordfriesischen Heim 210 Personen beherbergt werden. Um 1935 wurden die Häuser verkauft. Haus Schöneck behielt seinen Namen, wurde allerdings in Mietwohnungen aufgeteilt. Familie Carstensen ist 1938 in eine der Erdgeschoss-Wohnungen eingezogen und hat dort bis 1957 gewohnt.

Eine Serie von von zehn Bildern aus der Zeit von ca. 1900 bis 2018 habe ich unter diesem Link als kurzes Video bereitgestellt.

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Jürgen Kaack 01.08.2018, 18.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Badevergnügen in Westerland vor 100 Jahren



Auch vor gut 100 Jahren gab es warme Sommer auf Sylt und auch damals war das Baden im Meer eine angenehme Abkühlung. Das obige kolorierte Foto zeigt eine Strandszene von 1912. Das Foto gehört zu einer kleinen Serie von 12 Original-Fotos aus dem gleichen Verlag, die ich vor einiger Zeit erwerben konnte. 

Weitere Fotos dieser Serie, die nur den Strand, die Promenade und die Strandstraße als Motiv zeigen,  finden sich auf meiner neuen Webseite kaack.org unter dem Link „Westerland 1912“.

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Jürgen Kaack 31.07.2018, 18.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL