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Tag: Ulm

Dritte Auflage meiner Chronik "Heimat Sylt" verfügbar

Die dritte Auflage meiner Chronik "Heimat Sylt" ist in der Printversion verfügbar. Die Arbeit für die dritte Auflage hat fast anderthalb Jahre gedauert und die zusätzlichen Recherchen haben eine Verdreifachung der Datenbank sowie eine Verdopplung im Umfang des Buches ergeben. Das Buch umfasst 520 Seiten, über 120.000 Wörter, zahlreiche, teils farbige Abbildungen und Grafiken. Erhältlich ist das Buch eindfach und unproblematisch direkt über den Verlag BoD, aber auch über den stationären Buchhandel und Amazon. Eine eBook-Version folgt in Kürze.

Woher kommen die einzelnen Familienzweige und wie haben sie sich im Lauf der Jahrhunderte verändert? Lassen sich nach der langen Zeit noch Gründe für Umzüge und neue Berufe herausfinden? Wie hat sich die Vermischung von zugezogenen mit eingesessenen Familien in der weiteren Entwicklung ausgewirkt? Diesen Fragen versucht die Abhandlung nachzugehen. Im Rahmen der Forschung wurden über 10.000 Personen identifiziert. Es fanden sich viele Brüche und Änderungen im Lebenswandel.

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Jürgen Kaack 10.05.2018, 14.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Teilbücher zur Chronik verfügbar

Seit der ersten Veröffentlichung meiner Chronik ist durch zusätzliche Erkenntnisse und das Auffinden weiterer Dokumente das Volumen so angewachsen, dass die Neuauflage von "Heimat Sylt" um über 50% umfangreicher wird, habe ich mich entschlossen, die Chronik auch in drei Teilbüchern zu veröffentlichen. Die Datenbank der erfassten Personen ist von damals 3.700 vor einem Jahr auf fast 12.000 angewachsen. Auch eine Reihe von zusätzlichen gefundenen alten Fotos und Grafiken veranschaulicht Inhalte.

Als erstes Teilwerke wurde im letzten Jahr das Buch "Sylt - Erinnerungen einer Familie" fertig mit Geschichten rund um die Insel Sylt und der Analyse der Vorfahren aus den nordfriesischen Familienzweigen Carstensen, Wachsmuth, Bleicken und Erken. In dem Buch werden die Lebensabschnitte der anderen Familienzweigen behandelt, die sich auf Sylt abgespielt haben. Ergänzend werden Geschichten aus der Vergangenheit von Sylt und Westerland mit einer Reihe von alten Fotos und Grafiken behandelt.

Als zweites Buch folgte im Dezember meine Hommage an meine Großmutter "Anna Müller aus Braunschweig", in dem ihr Leben erzählt und den Vorfahren aus Braunschweig und Ulm nachgeforscht wird. Hierzu gehören auch einige Münster-Prediger aus Ulm und ein Pest-Arzt aus Augsburg.


Als weiteres Einzelbuch aus der Gesamtchronik folgte das Werk "Chronik der Familien Kaack und Janssen". Neben den Familien Janssen aus Eckernförde und Kaack aus Mühbrook werden hier auch die Vorfahren der Familien Johannsen von Föhr und den Halligen, Dose und Thormählen aus dem Kreis Steinburg sowie den Familien Schröder aus Vaale und Kröger aus dem Umland von Brunsbüttel behandelt. Dabei enthält die vor Kurzem fertige 2. Auflage auch die Geschichten der Familien Steinhaus und Wasmer aus Meldorf, sowie die ihrer Vorfahren wie dien Grafen von Jülich, den karolingischen und merowingischen Herrschern bis hin zu mythologischen Gestalten unter sächsischen und norwegischen Häuptlingen. Das Buch kann direkt über den Verlag BoD, Amazon und den stationären Buchhandel bezogen werden. Eine eBook-Version der "Chronik der Familien Kaack und Janssen" folgt in nächster Zeit. 


Als letztes Teilbuch ist das gerade fertig gewordene Buch "Chronik der Familien Carstensen, Wachsmuth und Bleicken - drei nordfriesische Familien" fertig geworden, das sich im Gegensatz zum ersten Teilbuch nur auf die Geschichte der genannten Familien beschränkt und daher mit 160 Seiten um ein Drittel kürzer ausfällt. Die die Familien betreffenden Inhalte sind unverändert und hier gibt es (zumindest derzeit) keine Ansätze für eine weitere Vertiefung. 


Die dritte Auflage zur Gesamtchronik "Heimat Sylt" ist Anfang Mai 2018 verfügbar. Der Umfang mit jetzt 520 Seiten bedingt, dass dieses Buch anders als die Teilbücher nicht als Paperback produziert wird, sondern in einer hochwertigen fadengebundenen Form mit festem Einband. Dies bedingt einen höheren Preis, auch zu diesem Werk wird es eine eBook-Version geben.

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Jürgen Kaack 28.04.2018, 20.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

12. Schriften von Dr. Daniel Funck von 1678




Ein Sohn von dem im 11. Teil vorgestellten Münsterprediger Thomas Funck war der studierte Theologe Dr. Daniel Funck (geboren um 1655 und vor 1715 verstorben). Seinen Schulabschluss hat Dr. Daniel Funck 1675 als Gymnasiast in Ulm absolviert und sich anschließend am 04.05.1675 an der Universität Tübingen für ein Theologistudium immatrikuliert, das er 1676 mit einer Dissertation abgeschlossen hat und am 24.07.1678 mit einem weiteren Magister beendete. 1683 wurde er Pastor in Unterböhringen und 1690 Prediger an der Dreifaltigkeitskirche in Ulm. Am 19.06.1683 hat er in Ulm  Anna Maria Schmidt (getauft am 19.06.1661) geheiratet.


Die Schriften von Dr. Daniel Funck sind in der Bayerischen StaatsBibilothek unter diesem Link digital verfügbar, so seine Dissertation von 1676 und das Werk "Desperatione" von 1678. Aus dieser Quelle stammt auch das Bild vom Titelblatt.

Jürgen Kaack 27.04.2018, 17.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

11. Münsterprediger Thomas Funck (1617 bis 1690)



In der zeitlichen Folge nach Johannes Vietor folgt Thomas Funck aus Ulm, ein Sohn des im 6. Teil dieser kleinen Reihe vorgestellten Jacobus Funccius, ebenfalls Münsterprediger in Ulm. Der Kupferstich von Thomas Funck aus dem Jahr 1660 findet sich hier: "Die Porträtsammlung der Herzog August-Bibliothek Wolfenbüttel" unter dem Link: http://portraits.hab.de/werk/19139/bild/


Die Taufe von Thomas Funcke wird im Kirchenbuch Ulm unter dem 23.02.1617 gewürdigt mit dem Eintrag: „Februarius. Den 23t[en]. Thomas – Eltt[ern:] H[err] M[agister] Jacobus Funccius Prediger am Spital Fr[au] Anna Bischöffin. gev[attern:] Philips Zallinger Hofmeister am Spital, Fr[au] Zusanna H[errn] Pfarrers Gockelij Hausfraw.“  Um 1630 besucht Thomas das Ulmer Gymnasium und mit 16 Jahren immatrikuliert er sich am 22.10.1633 an der Universität Tübingen. Nach zwei Jahren wechselt er am 25.09.1635 zur Universität Straßburg, wo er am 14.06.1636 seinen Magister-Abschluss erhält. 1638 tritt er in Jungingen eine Stelle als Diakon an und wechselt 1640 nach Langenau. Dort heiratet er in erster Ehe Sabine Meckel und bekommt mit ihr ein Kind. Sabine Meckel stirbt jung vor 1645. 1642 wird Thomas Funck in Langenau mit 25 Jahren zum Pfarrer bestellt. Schon 1645 tritt er mit 28 Jahren eine Stelle als Supernumerarius im Ulmer Münster an, 1653 wird er als Münsterprediger Ordinarius. Mit 61 Jahren wird Thomas Funck zum Eleemosinarius (Almosenpfleger) am Ulmer Münster ernannt und ein Jahr später zum „Consistorii Matrimonialis Assessor“ (Eherichter).

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Jürgen Kaack 26.04.2018, 14.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

10. Schriften von Dr. Johannes Vietor von 1609 und 1611




Nach den Steinhaus- und Wasmer-Epitaphen aus Meldorf kommen unter den Zeugnissen der direkten Vorfahren in der zeitlichen Folge als 10. Teil die Schriften von Dr. Johannes Vietor aus Alsfeld. Er liess den im 5. Teil dieser Serie vorgestellten Grabstein für seine 1599 verstorbene Mutter Marie Vietor errichten.
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Jürgen Kaack 24.04.2018, 09.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

7. Heiratseintrag von 1584 für Maria Bartholome und dem Pfarrer Ludwig Henis



Noch ein weiteres Dokument aus dem dem 16. Jahrhundert von den aus Ulm stammenden Vorfahren, die zu erheblichen Teilen als Pfarrer tätig waren, Philosophen gab es allerdings auch darunter. Diese Vorfahren waren in Person von Elias Funcke 1715 von Ulm nach Braunschweig gekommen und haben dort eine Familie gegründet.


Maria Bartholome wurde um 1565 in Ulm geboren und starb mit 25 Jahren am 20.02.1591 in Mähringen. Sie war die Tochter des Schreiners Martin Bartholome, der um 1545 geboren wurde und nach 1584 in Ulm verstarb. Am 22.09.1584 ehelichte Maria in Ulm den 1565 in Kleinengstingen geborenen Pfarrer Ludwig Henis, einen Sohn von Hans Henis (geboren um 1540 und verstorben nach 1584 in Kleinengstingen). Das Kirchenbuch in Ulm vermerkt hierzu: „Der Erbar M. Ludwig Heniss [am Rand: Henis], Hansen Heni(e)s von Engstigen Ehl: sohn, Und Jungfraw Maria Bartholome Martin Bartholomes Ehl: Dochter. Den 22 Septem: vo[n] Lenhart Hutter eingesegnet.“


Ludwig Henis immatrikuliert sich am 29.05.1581 mit 16 Jahren in Tübingen für ein Theologiestudium, das er am 24.02.1584 mit einem Magister abschließt. Im selben Jahr wird mit 19 Jahren Pfarrer in Asselfingen, 1588 wird er nach Stötten berufen, 1589 nach Mähringen und 1598 mit 33 Jahren nach Stubersheim, wo er bis zu seinem Ruhestand 1620 als Pfarrer tätig ist. Am 08.10.1627 stirbt er mit 62 Jahren in Ulm. Nach dem Tod seiner ersten Frau Maria am 20.02.1591 heiratet er mit 31 Jahren 1591 die um 1570 geborene Walburga Majer. Aus der zweiten Ehe sind keine Nachkommen bekannt. Aus der ersten Ehe mit Maria Bartholome gehen drei Kinder hervor. 


Das älteste der drei Kinder von Maria Bartholome und Pfarrer Ludwig Henis ist der am 02.09.1585 in Ulm geborene Johannes Henisius. Ein Studium in Straßburg hat er 1607 als Dr. phil. beendet und in Basel ein Medizinstudium 1611 mit dem Titel Dr. med. In den Folgejahren war er als Stadtarzt in Ulm tätig. 1628 hat ihn die Stadt Augsburg 1628 aufgrund seiner Forschungen an der Pest (hierzu hat er 1611 eine Dissertationsschrift erstellt) gebeten, das dortige Pest-Lazarett zu übernehmen. Sieben Ärzte waren vor ihm bei der Arbeit angesteckt worden und gestorben. Offensichtlich war er erfolgreich bei der Bekämpfung der Pest, denn 1630 ist er einem Ruf der Stadt Verona gefolgt, um dort die Pest zu bekämpfen.

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Jürgen Kaack 15.04.2018, 10.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

6. Taufeintrag für Jacobus Funccius von 1579



Einer der frühesten Einträge in einem Kirchenbuch, die mir vorliegt, stammt vom 06.06.1579 und wurde zur Taufe von Jacobus Funccius in Ulm erstellt. Im Vergleich zu vielen anderen (in der Regel späteren) Einträgen in Kirchenbüchern ist dieser sehr knapp abgefasst.
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Jürgen Kaack 12.04.2018, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Thomas Funck, Sohn von Jacobus und ebenfalls Münsterprediger

45 Jahre nach dem Kupferstich von Jacobus Funccius ist das Bild seines Sohnes Thomas Funck entstanden. Er wurde am 22.02.1617 in Ulm geboren und studierte ab 1633 in Tübingen. Seine Magisterarbeit erstellte er 1636 in Straßburg und wurde anschließend in Langenau erst Diakon und später Pfarrer. Schon mit 28 Jahren wurde er 1645 Prediger am Ulmer Münster. 1678 wurde er am Ulmer Münster Almosenverwalter (Eleemosinarius) und ein Jahr später Eherichter (Consistorii Matrimonialis Assessor).


Thomas starb am 22.06.1690 mit 73 Jahren und hinterliess fünf Söhne und drei Töchter aus zwei Ehen. Die Leichpredigt wurde von Johann Conrad Mayer gehalten, seinem Nachfolger als Münsterprediger. Einer seiner Söhne ist Dr. Daniel Funck, der ebenfalls in tübingen studierte und Pfarrer wurde. Da er in der Dreifaltigkeitskirche predigte und nicht am Münster, gibt es wohl leider kein Porträt von ihm - zumindest habe ich keines finden können.


Das von Andreas Schuch gezeichnete und von Philipp Kilian gestochene Porträt ist zu finden bei der Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 28.01.2018, 13.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jacobus Funccius - frühestes Porträt eines Vorfahren von 1615

Abbildungen von Vorfahren zu finden, ist schon aus den frühen Jahren der Fotographie im 19. Jahrhundert schwierig. Für die Zeit davor bleiben nur Gemälde oder Drucke, sofern sie denn überhaupt erstellt wurden und die Zeit überdauert haben.


Der früheste direkte Vorfahre, für den ich einen Druck gefunden habe, ist der am 16.06.1579 in Ulm geborene Jacobus Funccius. Als vermutlich frühester Vorfahre hat er 1600 ein Studium in Straßburg begonnen und wurde danach zunächst Diakon, dann Pfarrer. Mit 34 Jahren wurde er Diakon im Ulmer Spital und mit 41 Jahren wurde er Prediger am Ulmer Münster. Er starb am 07.02.1634.


Jacobus Funccius war der erste Studierte und der erste Prediger aus dem Familienzweig der Funck. Sein Vater war Barchent- und Leinweber, sein Großvater Landwirt.


In der Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel findet sich sein Porträt auf einem Stich von 1615 unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 27.01.2018, 14.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

"Sylt - Erinnerungen einer Familie" - Regional- und Familiengeschichte

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Jürgen Kaack 10.01.2018, 20.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL