Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Dithmarschen

Siedlungsgebiete der Familien Janssen und Kaack bis 1900



Die obere Grafik zeigt die regionale Verteilung der Siedlungsgebiete der Familien Janssen und Kaack bis 1900 zur leichteren Zuordnung der in letzter Zeit vorgestellten Zeitzeugnisse. Auf der unteren Karte finden sich die Lebensräume der nordfriesischen Vorfahren der Familien Castensen,Wachsmuth und Bleicken. 

Nicht dargestellt sind die Siedlungsräume der Familien Niedhardt, Müller, Blume und Müggein Niedersachsen sowie in Hessen und Baden-Württemberg, da diese nur einzelne Familienzweige betreffen.
 


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Jürgen Kaack 27.05.2018, 18.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

24. Rentmeister Lorenz Nicolay Ludwig Janssen - ab 1867 auf Sylt



Das 24. Zeitzeugnis ist etwa 10 Jahre vor dem Foto der drei Generationen der Familie Dose entstanden und zeigt meinen Ur-Urgroßvater Lorenz Nicolay Ludwig Janssen, der fast 25 Jahre lang Zollcontrolleur und Rentmeister von Sylt war. Das obige Foto dürfte in der Zeit zwischen 1860 und 1870 entstanden sein.

Johann Janssen wird 1794 in Hohenwestedt als Sohn der damals 15-jährigen Anna Peutz und des Fuhrmanns Johann Friedrich Jansen (tatsächlich mit einem "s" eingetragen) geboren. Als der Vater stirbt, ist Johann genau vier Jahre alt. Später zieht er nach Vester-Sottrup und heiratet Elisabeth Charlotte Clausen. Mit ihr zieht er nach Ærø, wo am 21.09.1828 Lorenz Nicolay Ludwig Janssen geboren wird.

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Jürgen Kaack 21.05.2018, 11.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

23. Drei Generationen aus der Familie Dose auf einem Foto von 1877



Der 23. Teil der Zeitzeugnisse ist eine meiner Lieblingsfotos der Ahnen und zeigt gleich drei Generationen von Vertretern der Familie Dose in Hedwigenkoog. Im Mittelpunkt sitzt meine am 11.01.1876 geborene Urgroßmutter Mathilde Dose.

Hinter ihr steht ihr Vater Hermann, rechts sitzt ihr Großvater Carsten Dose, dessen Foto ich im 21. Teil vorgestellt habe. Links auf dem Foto ist ihr Großonkel und Carstens Bruder Hermann Dose (27.02.1801 bis 16.12.1879), der in der alten Heimat der Familie Dose in Steinburg lebte. Alle drei männlichen Vertreter waren Gutsbesitzer, Carsten Dose zusätzlich Kooginspektor.

Mathilde Dose hat später den Tierarzt Dr. Claudius Waldemar Janssen geheiratet und lebte mit ihm bis zu ihrem Tod 1958 in der Steinmannstraße in Westerland.

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Jürgen Kaack 21.05.2018, 10.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL

22. Hermann Dose und Margaretha Kröger, Hofbesitzer in Hedwigenkoog

Im 22. Teil der Zeitzeugen findet sich ein Foto von Hermann Dose, dem Sohn des im vorherigen Teil vorgestellten Kooginspektor und Hofbesitzer Carsten Dose, und seiner Frau Maria Margaretha Kröger. Das Foto wurde möglicherweise anläßlich ihrer Hochzeit am 31.10.1862 in Wesselburen aufgenommen.


Margaretha Kröger ist eine direkte Nachfahrin der Landschreiber Johannes Wasmer und seines Schwiegervaters Antonius Steinhaus aus Meldorf. Beide wurden inn den Teilen 8 und 9 dieser Serie zu Zeitzeugnissen anhand der Epitaphen im Meldorfer Dom vorgestellt. Johannes Wasmer lebte neun Generationen von Maria Margaretha Kröger.

Das Ehepaar bekam mindestens zwei Kinder, den Erstgeborenen Karsten Dose (geboren am 12.12.1862 in Hedwigenkoog). Mathilde Dose wird am 11.01.1876 in Hedwigenkoog geboren, wo sie ihre Jugend verbringt. Am 22.03.1891 wird sie in Wesselburen konfirmiert, heiratet dort am 02.03.1894 den Tierarzt Dr. Claudius Waldemar Janssen und zieht mit ihrem Ehemann 1900 nach Ratzeburg und ein Jahr später nach Meldorf. 1919 zieht das Ehepaar nach Westerland. Alle Vorfahren aus dem Zweig der Kröger stammt bis zu den frühesten identifizierbaren Vorfahren aus dem nördlichen und westlichen Umfeld von Brunsbüttel. Meist handelt es sich um kleine Bauernschaften ohne einen ausgeprägten Ortskern. Die Mehrzahl der Vorfahren aus dieser Linie war vermutlich in der Landwirtschaft tätig. Unter den bekannten Vorfahren und Verwandten ist erst Maria Margarethas Vater Hans Jacob Kröger ist mit seiner Familie um 1850 nach Wesselburen umgezogen, wo Maria Margaretha Hermann Dose kennengelernt und später geheiratet hat. Vermutlich hat die Gegend die Wirrungen des 30-jährigen und der anderen Kriege im 18. Jahrhundert weitgehend unbeschadet überstanden.

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Jürgen Kaack 19.05.2018, 11.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

21. Kooginspektor Carsten Dose aus Hedwigenkoog



Mit dem 21. Teil der Zeitzeugnisse kommen wir zu dem frühesten Foto eines direkten Vorfahren.

Carsten Dose wurde am 26.05.1810 in Neuendorf im Kreis Steinburg (in der Nähe von Glückstadt) geboren und ist vermutlich gegen 1835, vor der Geburt seiner sechs Kinder nach Hedwigenkoog umgezogen, wo er seit dem 16.03.1832 Hofbesitzer war und ab dem 04.12.1867 als Kooginspektor tätig. Er starb am 26.02.1905 mit fast 95 Jahren. Seine Ehefrau Margaretha Thormählen wurde geboren am 30.01.1808 im adligen Gut von Klein Kollmar, ebenfalls im Umland von Glückstadt (sie verstarb am 14.02.1880). 


Nach der Hochzeit am 17.05.1834 kam neben Hermann (12.09.1836 bis 23.06.1911) am 05.04.1840 der spätere Hofbesitzer in Reinsbüttel Jacob Dose zur Welt, der am 03.02.1865 C. M. Louise Johannsen (14.05.1846 bis 27.06.1884) geheiratet hat; sie bekommen einen Sohn und drei Töchter. Der dritte nach seinem Vater benannte Sohn Carsten Dose (1847 bis 26.06.1859) stirbt noch als Kind mit 11 Jahren. Margaretha und Carsten bringen zudem drei Töchter zur Welt: am 26.05.1835 Catharina H. Julie, am 06.05.1838 Cäcilie Jakobine Luise und als jüngste Tochter am 29.12.1842 Margarethe C. A. Dose, die am 22.03.1865 Peter H. Kröger (14.07.1842 bis 28.04.1895) ehelicht. Das Paar bekommt zwischen 1866 und 1883 elf Kinder, sieben Söhne und vier Töchter, sowie 31 Enkelkinder.

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Jürgen Kaack 18.05.2018, 10.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Dritte Auflage meiner Chronik "Heimat Sylt" verfügbar

Die dritte Auflage meiner Chronik "Heimat Sylt" ist in der Printversion verfügbar. Die Arbeit für die dritte Auflage hat fast anderthalb Jahre gedauert und die zusätzlichen Recherchen haben eine Verdreifachung der Datenbank sowie eine Verdopplung im Umfang des Buches ergeben. Das Buch umfasst 520 Seiten, über 120.000 Wörter, zahlreiche, teils farbige Abbildungen und Grafiken. Erhältlich ist das Buch eindfach und unproblematisch direkt über den Verlag BoD, aber auch über den stationären Buchhandel und Amazon. Eine eBook-Version folgt in Kürze.

Woher kommen die einzelnen Familienzweige und wie haben sie sich im Lauf der Jahrhunderte verändert? Lassen sich nach der langen Zeit noch Gründe für Umzüge und neue Berufe herausfinden? Wie hat sich die Vermischung von zugezogenen mit eingesessenen Familien in der weiteren Entwicklung ausgewirkt? Diesen Fragen versucht die Abhandlung nachzugehen. Im Rahmen der Forschung wurden über 10.000 Personen identifiziert. Es fanden sich viele Brüche und Änderungen im Lebenswandel.

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Jürgen Kaack 10.05.2018, 14.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

9. Epitaph von 1605 für Johannes Wasmer im Meldorfer Dom



Der 9. Teil der Zeitzeugen stammt aus dem Jahr 1605 und ist somit nur drei Jahre jünger als das Steinhaus-Epitaph im Meldorfer Dom. Tatsächlich ist Johannes Wasmer nur drei Jahre nach seinem Schwiegervater gestorben.

Bis 1585 war Antonius als erster Landschreiber in Dithmarschen tätig und gibt das Amt nach Einwilligung seines Dienstherren Graf von Rantzau an seinen Schwiegersohn Johannes Wasmer (1555 bis 14.02.1604) ab, der im selben Jahr am 22.05.1585 seine Tochter Margaretha Steinhaus (1566 bis 1604) geehelicht hat. Die Familie Wasmer kam aus Bremen und eine Reihe von männlichen Vorfahren war dort als Ratsherr oder Bürgermeister eingesetzt. Die Familie kann bis zu Johannes Wasmer zurückverfolgt werden, der 1365 geboren wurde, als Bürgermeister tätig war und vom Bremer Rat am 21.06.1430 unschuldig enthauptet wurde. Diese Geschichte findet sich im zweiten Teil der Zeitzeugen: "Steinernes Kreuz für Bürgermeister Wasmer aus Bremen 1430".

Das Foto des zum Tod von Johannes Wasmer am 14.02.1604 im Jahr 1605 errichteten Epitaphs wurde dankesnwerterweise von Jochen Bufe aus Meldorf bereitgestellt. Zu erkennen sind das Mittelteil und die als plastische Teilreliefs ausgeführten Figuren von Johannes Wasmer und seiner Frau Margaretha rechts und links daneben hinter den Säulen angeordnet. Margaretha ist eine Tochter von Antonius Steinhaus. Johannes hinterlässt bei seinem frühen Tod mit 48 Jahren insgesamt 10 Kinder, von denen die Jüngsten gerade zwei Jahre alt sind.

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Jürgen Kaack 22.04.2018, 14.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

2. Auflage der Chronik der Familien Janssen und Kaack erschienen!

Da sich in den letzten Monaten eine Reihe von neuen Erkenntnissen zu den Vorfahren aus dem Familienzweig Janssen ergeben haben, habe ich die "Chronik Kaack und Janssen" überarbeitet und ergänzt. Bei den frühen Vorfahren aus dem Zweig Kaack haben sich ein paar Änderungen und Ergänzungen ergeben, z.B. um zwei Familien aus Nebenlinien, die in die USA ausgewandert sind. Neu hinzugekommen sind Kapitel über die Familien Steinhaus und Wasmer, aber auch zu den Grafen von Jülich und den Vorfahren unter den Karolingern und Merowingern. Der Umfang der zweiten Auflage ist durch die Egänzungen um über ein Viertel angewachsen. Von den bisher hier vorgestellten Zeitzeugen werden die Beiträge 1, 2, 3, 4 und 8 ausführlich und im Zusammenhang behandelt.

Die zweite Auflage ist entweder direkt über den Verlag oder über den Buchhandel zu beziehen. Eine eBook-Variante wird in Kürze folgen. Die Inhalte dieser Teilchronik sind vollständig Bestandteil der dritten Auflage der Gesamtchronik "Heimat Sylt", die hoffentlich auch bald verfügbar sein wird.

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Jürgen Kaack 20.04.2018, 13.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

8. Epitaph von 1602 im Meldorfer Dom für Antonius Steinhaus



Die Zeugnisse aus der Zeit vor dem 17. Jahrhundert sind selten, die weiteren Posts werden sich mit Zeugnissen aus der Zeit nach 1600 beschäftigen. Die insgesamt gesehen vermutlich eindrucksvollsten Zeugen sind die Epitaphe für Antonius Steinhaus und seinen Schwiegersohn Johannes Wasmer. Die Fotos wurden dankenswerterweise bereitgestellt von Jochen Bufe aus Meldorf. Damit findet sich hier nach dem frühesten mir vorliegenden Dokument von 134 ein weiteres Zeugnis aus der Familie Steenhuis / Steinhaus. Den Kaufvertrag, den Ritter Gottfried Steenhuis geschlossen hat, als die Familie noch in Rees am Niederrhein gelebt hat, habe ich im ersten Teil der Zeitzeugen beschrieben.


Antonius Steinhaus stammt aus einem alten bis auf das Jahr 1060 zurückgehenden westfälischen Adelsgeschlecht und wurde am 22.10.1534 in Antwerpen geboren. Er kam mit seinem Vater Goert van Steenhuys (um 1510 bis 1594) und Bruder Gert (1532 bis ca.1620) nach Dithmarschen. Die Familie war ursprünglich römisch-katholischen Glaubens und ist im Zuge der Reformation zum lutherischen Glauben übergetreten. Aus diesem Grunde wurden sie zusammen mit zahlreichen anderen Lutheranern von dem römisch-katholischen Statthalter der spanischen Niederlande, Herzog Alba, verfolgt und zur Flucht aus den Niederlanden getrieben. Goert van Steenhuys ist um 1567 in Heide urkundlich in Erscheinung getreten und sein zweiter Sohn Gert erwarb im selben Jahr Grundbesitz in Marne. Die drei Vertreter der Familie Steinhaus waren somit in drei wichtigen Städten und Handelsplätzen in Dithmarschen vertreten. Zu diesem Zeitpunkt war Antonius bereits seit sechs Jahren als Landschreiber tätig, einem der höchsten Ämter der herzoglichen Verwaltung.
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Jürgen Kaack 18.04.2018, 11.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL

4. Kinderepitaph von Johannes Wasmer aus dem Jahr 1591



Unter den neun Kindern von Dorothea Steffens und Antonius Steinhaus finden sich neben der Tochter Margaretha (1565 bis 1604), die Johannes Wasmer geheiratet hat, den Nachfolger von Antonius als Landschreiber in Süderdithmarschen, Gödert Steinhaus (1565 bis 1646), der Kirchspielschreiber in Oldenwöhrden wurde, sein Bruder Marcus (1568 bis 1603) wurde Ratsherr in Krempe, Johannes (1581 bis 1617) Bürgermeister von Wilster. Magdalena Steinhaus (1560 bis 1638) hat in erster Ehe den Kaufmann Carsten Woldrich geheiratet und in zweiter Ehe den Kaufmann Klaus Hennings. Ihre Schwester Catharina (geboren 1575) hat den Bürgermeister von Oldenburg, Gerdt Steor, geehelicht, Gerdrud (geboren 1578) wurde die Ehefrau von Andreas Dreessen (vermutlich aber erst nach dem Tod ihres Vaters und auf dem Epitaph ist sie noch ohne die Haube einer verheirateten Frau abgebildet), Gesche hat den Probst von Meldorf, Stephan Ramm geheiratet und Anna Steinhaus wurde Ehefrau von Johannes Scheele, dem Landschreiber in Wilster.

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Jürgen Kaack 08.04.2018, 11.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL